Produktionen

Glaube und Heimat

Glaube und Heimat

„Die Tragöde eines Volkes“

Regie: Klaus Rohrmoser

Zum Inhalt:
„Glaube und Heimat, die Tragödie eines Volkes“ – 1910 am Wiener Volkstheater uraufgeführt – erzählt die Geschichte des Bauern Christoph Rott, der – in der Zeit der Gegenreformation, in der eine Glaubensentscheidung eine Entscheidung auf Leben und Tod ist – die opportunistische Haltung aufgibt, nicht bereit ist abzuschwören, lieber sein Heimatrecht verliert, als seine Überzeugung preiszugeben, und eine unbehauste, unsichere Existenz auf sich nimmt. Vom Ungerhorsam des Schwachen wird berichtet, von der Kraft des gewaltlosen Widerstands: vom Mut dessen, dessen einzige Waffe sein Glaube ist.
Angeregt wurde Karl Schönherr zu „Glaube und Heimat“ durch die bildliche Darstellung der Vetreibung der Zillertaler Protestanten im Jahre 1837, der letzten Protestantenvertreibung in Tirol. Die Vertreibung der Protestanten aus Österreich erfolgte in unterschiedlich heftigen Wellen.
Schönherr verlegte die Handlung seines Dramas ins Zeitalter der Gegenreformation, bezieht sich jedoch nicht auf eine bestimmte Verfolgungs- und Emigrationswelle. Von den Nationalsozialisten wurde Schönherrs Stück im völkischen Sinne missverstanden und missbraucht.

Termine:
Dienstag, 4. November 2003 – 20:30 Uhr Premiere
Freitag, 6. November 2003 – 20:30 Uhr
Samstag, 8. November 2003 – 20:30 Uhr
Sonntag, 9. November 2003 – 18:00 Uhr
Dienstag, 11. November 2003 – 20:30 Uhr
Mittwoch, 12. November 2003 – 20:30 Uhr

Ort: Stadttheater Sterzing

Eintritt Erwachsene: 10 Euro
Schüler/Studenten: 8 Euro
Mit Kulturpass: 50% Ermäßigung

Fotostrecke:

 

Die Theatergemeinschaft Wipptal wurde 1983 aus der Taufe gehoben.
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens wurde im Jahre 2003 erneut auf Bezirksebene gespielt.