Produktionen

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Der Geisterbräu

Regie: Monika Leitner Bonell

Zum Inhalt:
Xaver Bogenrieder, der Wirt vom „Unterbräu“, wird zu Grabe getragen. „Von der Damenwelt hat er etwas verstanden!“ so kommentiert der Stammtisch  ganz ungeniert die Beerdigung des Wirtes. Dass der Unterwirt wirklich ein Schürzenheld war, beweist der unerwartete Auftritt einer gewissen Lola aus München, die vor versammelter Trauergesellschaft behauptet, der Unterwirt habe bei ihr noch eine letzte Rechnung offen.
Zurück bleibt eine enttäuschte Witwe mit ruiniertem Ruf, die wiederum von drei feinen Kavalieren im Stich gelassen wird, als sie erfahren, dass sie keine reiche Partie machen würden.
Jetzt sieht der Braumeister, schon lange ein stiller Verehrer der Witwe, seinen Augenblick gekommen. Um der naiven Witwe zu zeigen, wer sie wirklich liebt und wer es nur auf ihr Geld abgesehen hat, heckt er zusammen mit dem Schäfer Sixtus einen gespensterischen Plan aus. Plötzlich hat die kleine Gemeinde keine Ruhe mehr, denn der rastlose Geist des verstorbenen Wirtes geht um.

Der Autor Joseph Maria Lutz (1893 – 1972 )
Als vor allem bayerischer Dichter war er immer stolz auf seine Verwurzelung im altbayerischen Land und Volk. Er war Lyriker, Epiker, Dramatiker und Hörspieldichter. „Der fremde Kaiser“, „Birnbaum und Hollerstauden“, „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“ und  „Der Geisterbräu“ sind seine wohl bekanntesten Volksstücke, die nicht nur auf den großen deutschsprachigen Bühnen  aufgeführt, sondern auch im Fernsehen immer wieder gezeigt werden.

Der Aufführungsort, das Dorf Mareit:
Mareit, das Dorf am Fuße des Schlosshügels von Wolfsthurn, wird 1189 erstmals als Pfarre urkundlich erwähnt. Der Name des Dorfes ist uralt und romanischen Ursprungs. Deutungen zufolge dürfte er auf die geröll- und Steinmassen hinweisen, die der Mareiterbach im Laufe der Jahrhunderte ablagerte und die bis vor nicht allzu langer Zeit das Dorf- und Landschaftsbild in und um Mareit geprägt haben. Doch eindeutig beherrscht wird das Dorf durch das Schloss Wolfsthurn, an dessen Stelle ursprünglich ein Turm stand, auf dem einmal das Geschlecht der „Wölfe von Mareit“ hauste, bevor der Turm schließlich an die Grafen von Tirol kam, die damit einen wichtigen Stützpunkt am alten Jaufenweg in der Hand hatten. Das heutige prachtvolle Barockschloss, das nunmehr das Landesmuseum für Jagd und Fischerei beherbergt, verdankt seine Entstehung den Freiherren von Sternbach. Mareit war Jahrhunderte lang der kirchliche und kulturelle Mittelpunkt des Tales. Die heutige Pfarrkirche stammt aus dem 17. Jahrhunderte lang der kirchliche und kulturelle Mittelpunkt des Tales. Die heutige Pfarrkirche stammt aus dem 17. Jahrhundert. Mareit weist aber noch einige andere bedeutende Kunstdenkmäler auf, darunter die Kirche von St. Magdalena, die allemal einen Besuch wert ist.

Fotostrecke:


Termine:

Fr    10. Juni 2005 – Premiere
Sa   11. Juni 2005  – 2. Aufführung
So   12. Juni 2005  – 3. Aufführung
Di    14. Juni 2005  – 4. Aufführung
Fr    17. Juni 2005  – 5. Aufführung
Sa   18. Juni 2005  – 6. Aufführung
So   19. Juni 2005  – 7. Aufführung
Di    21. Juni 2005  – 8. Aufführung

Beginn jeweils um 21.00 Uhr